Unfall mit dem Leasingfahrzeug – Was ist zu beachten?

Immer mehr Autofahrer nutzen Fahrzeuge, die geleast sind. Ereignet sich ein Unfall, ist Vorsicht geboten!

Bei einem Unfall mit einem Leasingfahrzeug sollte der Leasinggeber schnell informiert und die Schadenregulierung mit ihm abgestimmt werden.
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Reparatur in markengebundenen Fachwerkstätten

Bereits im Vertrag eines Leasingfahrzeugs wird regelmäßig vereinbart, dass Reparaturen in markengebundenen Fachwerkstätten erfolgen müssen. Das gilt sowohl bei einem fremd- als auch bei einem selbstverschuldeten Unfall.

Die selbstverschuldeten Unfälle werden durch eine Vollkaskoversicherung abgedeckt, zu deren Abschluss man sich zumeist ebenfalls im Leasingvertrag verpflichtet. Viele Versicherer bieten einen günstigeren Tarif, wenn eine Werkstattbindung vereinbart wird. Die Versicherung entscheidet dann, wo repariert wird. Das sind stets qualifizierte Fachbetriebe, aber eben keine markengebundenen Werkstätten. Deshalb ist hier Vorsicht geboten!

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Das gilt auch bei Fremdverschulden. Viele Haftpflichtversicherungen bieten einen Schadenservice, bei dem sich der Geschädigte um die Reparatur nicht selbst kümmern muss. Das Auto wird repariert wieder vor die Tür gestellt.
Auch hier bedienen sich die Versicherer der qualifizierten Fachbetriebe, die nicht markengebunden sind. Damit verstößt auch diese Reparaturart gegen den Leasingvertrag.

Wertminderung bei anderen Fachwerkstätten

Wenn der Leasinggeber bei der Rückgabe des Fahrzeuges dann die Reparaturen feststellt (etwa durch Messung von Lackschichten, etc.), wird er eine Wertminderung verlangen. Die muss der geschädigte Leasingnehmer dann selbst zahlen.


Bernhard Schliesser

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Verkehrsrecht



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